Wie läuft eine Session bei mir konkret ab?
Viele Menschen fragen mich, wie eine Session bei mir abläuft. Hier hab ich etwas beschrieben.
Ganz praktisch beginnt eine Session sehr bodenständig aber warm und auch ehrlich:
Du kommst an, wir begrüßen uns, trinken etwas und nehmen uns Zeit für ein erstes Gespräch. Dein Körper darf sich etwas "aklimatisieren", und dein Nervensystem sich regulieren.
Struktur und Raum zugleich:
In meiner „Unterwelt“ habe ich einen konkretes Skript entwickelt, das ähnlich wie im Tantra mit Ritualcharakter abläuft. Wichtig sind mir das Verständnis von den inneren Anteilen an Feuer und Wasser im Herz- und Schoßraum und wie du diese mit Atmung in dir bewegen kannst. Deshalb empfehle ich einen "Einweihungsweg" online, damit du da vor Ort es leicht hast mit dem atmen. Danach berühre und massiere ich dich vielleicht überall, oder wir sitzen uns gegenüber und berühren uns selbst überall. Verbinden die Kraft von Wasser (Shakti) und dem Feuer (Shiva) in unserem Körper mit der goldenen Mitte und den drei Zentren, die ich mit drei möglichen Seh- und Fühlzentren beschreibe.
Das Skript ist flexibel: Es erlaubt, dass sich das Individuelle zeigt – Gefühle, Erregung, Unsicherheiten oder neue Impulse fließen in den Ablauf ein um Energie von tiefer Entspannung in fließende Bewegung zu bringen. So entsteht eine Mischung aus geführter Struktur und authentischer Begegnung, je nachdem, wie ich den Raum mit dir lese.
Meine Rolle:
Ich bin so etwas wie ein wahrer Spiegel. Meine Anwesenheit und der Raum den ich schenke, haben eine Wirkung. Welche? Das darfst du gern nach einer Erfahrung selbst für dich benennen.
Ich halte den Raum, bin präsent bei mir, schaue nach meiner Erregung, meiner Öffnung und übernehme Verantwortung dafür dass ich mich in der Zeit auf dem Tempel in dich „verliebe“. Dich als Geliebten ganz in mich auf zu nehmen, wenn es die Umstände zulassen werden, ist so wunderschön und heilsam, weil mein Innenraum die Geburtsstätte allen Lebens ist und wenn es dort still wird, dann wird Begegnung zu einem intimen Gebet. Das kann mit jemand völlig fremden innerhalb eines Treffens möglich sein, ja. Auch wenn du es zu Beginn nicht für möglich hälst. Dein Körper erinnert sich daran, wenn der Kopf es zulässt.
Wenn Angst oder Unsicherheit auftauchen, ist das kein Fehler – im Gegenteil, es ist Teil des Prozesses. Alles darf da sein. Nichts muss.
Angst vor Nähe ist ein gutes Zeichen:
Viele Männer spüren instinktiv, dass eine Session bei mir nicht nur körperlich, sondern auch emotional intensiv sein kann. Manche haben die Sorge, dass sie sich öffnen oder sogar verlieben könnten.
Das ist völlig normal – und gesund. Es zeigt, dass dein Herz empfindsam ist und auf echte Verbindung achtet. Wer diese Instinkte wahrnimmt, schützt sich automatisch – und das ist ein Zeichen für Selbstrespekt.
In meinen Sessions ist es völlig in Ordnung, diese Angst zu fühlen. Sie wird nicht bewertet oder als Problem gesehen oder gar forciert werden. Wer bereit ist, sich ihr zu stellen, darf sich Schritt für Schritt öffnen – ohne Druck, ohne Leistungszwang – und erlebt so Präsenz, Lust und Verbindung auf eine ehrliche, respektvolle Weise.
Für wen das stimmig ist – und für wen nicht:
Dieses Setting ist nicht für Kick-Sucher geeignet, die schnelle Erregung, Ablenkung oder Bestätigung suchen.
Es ist für Menschen, die bereit sind:
sich auf ihren eigenen Körper und ihre Präsenz einzulassen
sich selbst zu spüren, ohne „funktionieren“ zu müssen
echte Verbindung und Lust zu erleben, die aus Ehrlichkeit und Selbstrespekt entsteht
Viele beschreiben danach nicht, dass es „wahnsinnig aufregend“ war, sondern dass sie ungewohnt bei sich selbst angekommen sind, dass ihre Lust ruhiger und klarer wurde und sie nichts darstellen mussten. Und das es noch lange im Positiven nachgewirkt hat und Energie geschenkt hat.
Kurz gesagt:
Eine Session bei mir ist eine geführte Reise, die Struktur und Flexibilität kombiniert. Sie beginnt mit Ankommen, Begegnung mit dem Wasser und dem Feuer, einer Tantramassage, tiefer Atmung und Impulse von Herz und Schoß.
Sinnlichste Grüße, Virgilia