
Ich bin Virgilia – ein Licht für dein Schatten. Deshalb Virgilia Lior.
Ich habe in meinem Leben schon ziemlich viele Dinge ausprobiert.
Ich habe Jahre auf Reisen verbracht, in Indien meditiert, Yogakurse gegeben, ekstatische Tänze angeleitet, mich auf Musik- und Filmfestivals herumgetrieben und in Gruppenräumen Menschen durch sehr besondere Erfahrungen begleitet. Ich habe gecoacht, Tantramassagen gegeben und mich über viele Jahre mit bewusster, sinnlicher und körperlich präsenter Begegnung beschäftigt – mit Männern, Frauen und Paaren.
Und dann liebe ich gleichzeitig die Oper, und das Obertonsingen, welches ich selbst beherrsche. Ich liebe das wandern sowie schöne Kleider wie auch ein exklusives Essen und habe einen durchaus ausgeprägten Sinn für Humor. Das Leben darf schließlich auch etwas wild und verrückt sein.
Ich bin sehr sensitiv, nehme meine Umgebung dauernd mit vielen Sinnen wahr und brauche genauso sehr meine Ruhe. Ich kann stundenlang mit Menschen sein – und danach glücklich alleine irgendwo sitzen und die Welt nicht sehen wollen – dafür die Natur, den Wald, die Berge. Beides gehört zu mir.
All dieses scheinbar unterschiedliche Zeug habe ich irgendwann aufgehört auseinanderzuhalten. Ich habe es einfach zu meinem eigenen werden lassen. Und irgendwo zwischen Meditation, Sinnlichkeit, Obertonsingen, Reisen, Körperarbeit und einer gewissen Portion Verrücktheit ist daraus Virgilia entstanden.
Im Laufe meiner Arbeit habe ich mich entschieden, nicht nur über Bewusstsein, Sexualität oder Verbundenheit zu sprechen. Mich interessiert viel mehr, was davon tatsächlich in einer Begegnung spürbar und erlebbar wird.
Meine eigene Sexualität und Sinnlichkeit, ebenso wie mein eigenes Herz in der Mitte, waren und sind dabei ein wichtiger Forschungsraum. Ich habe mich darin immer wieder neu kennengelernt, manches verworfen, anderes vertieft und wiederum anderes auf sehr schmerzhafte Weise verloren. Dabei habe ich in mir eine Form gefunden, mich mit allem, was ich bin, einem Fremden auf einem Tempel emotional und sexuell zu öffnen, ihm meine feminine Kraft und Weichheit zuzumuten – und ihm meine Authentizität zu zeigen, während ich seine vollends in mir aufnehme, ohne nach der Begegnung bleibende Verstrickungen zu behalten.
Dadurch habe ich die kühle Geilheit in der Liebe kennengelernt. Das ist der Gamechanger.
Seitdem weiß ich: Wenn man einmal erlebt hat, wie warm, lebendig und wirklich körperlich sich Sexualität anfühlen kann, wirkt so manches, was einem vorher aufregend erschien, plötzlich erstaunlich … porno.
Und genau deshalb mache ich diese Arbeit.
Nicht, weil ich die Welt retten möchte oder eine Mission verfolge (sicher, es wäre schön, wäre unsere Welt voll von Liebenden :)). Aber diese Arbeit gehört jedem selbst überlassen.
Sondern weil ich erlebt habe, wie viel mehr möglich ist.
„Wo der Sex frei ist, endet jede Vorstellung davon, wie er sein soll. In einer solchen Welt, frei von menschlichen Vorstellungen, lebe ich gern. Ich glaube, es ist die einzige wirkliche Welt – und sie ist wundervoll.“
– Virgilia

